Das Licht ist aus, der Kopf läuft weiter. Und je mehr du dir sagst, dass jetzt Schluss ist, desto wacher wirst du. In dieser Solofolge erklärt Elvira, warum der denkende Verstand genau dann schlecht funktioniert, wenn du ihn am dringendsten brauchst: Unter Dauerbelastung übernimmt die Amygdala, der logische Teil bekommt weniger Strom, und der Körper hält den Alarm aufrecht. Sie geht durch die vier Erholungserfahrungen der Forschung, erklärt das Recovery Paradox und gibt dir drei Schritte mit, die du heute Abend anwenden kannst. Die Reihenfolge ist der ganze Trick: erst der Körper, dann der Kopf.
Kennst du den Moment, in dem du längst im Bett liegst und dein Kopf die E-Mail von heute und das Gespräch von morgen noch einmal durchgeht? Diese Folge erklärt, warum das passiert und warum mehr Nachdenken es nicht besser macht.
Elvira geht zuerst durch die Mechanik: die vier Erholungserfahrungen aus der Forschung von Sabine Sonnentag (Abschalten, Entspannung, Mastery, Kontrolle), das Recovery Paradox, und was im Gehirn passiert, wenn die Amygdala das Kommando übernimmt. Dazu der Unterschied zwischen Grübeln und konstruktivem Nachdenken, denn nicht jeder Gedanke an die Arbeit ist ein Problem.
Danach wird es praktisch: drei Schritte, die du heute Abend anwenden kannst.
Die drei Schritte
Kapitel (Timecodes Rohfassung, vor Veröffentlichung abgleichen):
25:16 Der Satz zum Mitnehmen
Erwähnt in der Folge:
Sabine Sonnentag, Universität Mannheim, Forschung zu Erholungserfahrungen (Recovery Experiences). Zum Gegenprüfen und Verlinken: die Originalarbeit zum Recovery Experience Questionnaire ist Sonnentag und Fritz (2007), Journal of Occupational Health Psychology. Bitte vor dem Verlinken bestätigen.